Ich bin Pandi.

Ich hab‘s gerne ruhig, unaufgeregt und friedlich. Harmonie ist das Wichtigste. Wenn diese nicht da ist, werde ich nervös und muss mit jedem Mittel diese Harmonie wieder herstellen. Nun ja, gelingt nicht immer, aber ich arbeite dran. Geboren bin ich im Februar 2013. Ich lebte 3 Jahre mit meinem Papa und meiner Mama zusammen. Dann mussten unsere Menschen uns drei umplatzieren und ich kam als 'Problemfall' (hä, wie bitte, ich ein Problemfall?? pffff) zu Luzia. Man wollte schauen, ob aus mir was werden könnte. Als bissig galt ich... Doch zum Glück hat Luzia erkannt, dass ich einfach nicht mit Unordnung im Leben klar komme, dass ich viele Ängste habe und kein Grundvertrauen aufbauen konnte. Ich habe mich aber mit ihrer Hilfe so gut entwickelt, dass ich bleiben durfte. Ich war auch ganz brav mit der Katze und der Sidi. Nun bin ich ein Teil von Luzia's Farm und glücklich darüber.

Update vom Mai 2020:

Ich bin nun mehrheitlich in Buchs bei Luzias Eltern zu Hause. Also eigentlich bin ich nur noch auf Besuch auf Luzia's Farm. Ab und zu muss ich ja schliesslich zum Rechten schauen, aber sonst geniesse ich das ruhige und beschauliche Leben in Buchs.

Pandi



Blue

Geboren im Januar 2002. Blue war meine grösste Herausforderung... Er kam damals ins Tierheim Schaan, wo ich im Sommer 2002 für einige Monaten ein Praktikum machte. Ein 8 Mt junger, total unerzogener, sehr wilder Border Collie. Ich dachte ich kenne mich mit Hunden aus. Hatte ich doch viele Hundebücher gelesen, Kurse besucht, war angehende Hundepsychologin und hatte einen sehr wohl erzogenen Sennenhund-mischling. Da würde ich doch wohl mit diesem jungen Mann zurecht kommen! Aber nichts funktionierte bei ihm so wie bei anderen Hunden. Dank ihm machte ich mich auf den langen Weg und dank ihm bin ich heute da angekommen wo ich heute bin. Als ich ihn endlich verstanden hatte, wurde er zu meinem besten Freund und Begleiter. Zum Glück hatte er solche Geduld mit mir. Fast 14 Jahre war er an meiner Seite. Im Frühling 2016 musste ich meinen Freund über die Regenbogenbrücke gehen lassen.



Geboren im September 2009. Zora kam mit 5 Mt das erste Mal in meine damalige Hundepension als Ferienhund. Ich sah die kleine Piratin und habe mich sofort in sie verliebt. Sie lebte seit kurzem in einem "Teilzeit 4er Rudel" wo sie für ziemlich Action sorgte. Die Besitzerin kam dann zum Schluss, dass sie Zora auf Dauer nicht gerecht werden kann (sie hatte Zora aus schlechter Haltung gerettet) und sich dazu entschieden ein tolles Zuhause für sie zu suchen. Ich war natürlich überglücklich, als sie mir Zora anvertraute. Ich erfuhr am gleichen Tag, ein paar Stunden vorher, dass ich mich von meinem geliebten Dusty werde trennen müssen, da er schwer krank war. 

Zora


So schien es mir Schicksal: der eine Hund geht - ein anderer kommt. Ich hatte Zora 5 Jahre bei mir. 5 Jahre in der wir viel Spass hatten, jedoch die Hunde untereinander (damals Blue, Sidi und Zora) nicht wirklich klar kamen, was mich zunehmend belastete. Eine gute Bekannte von mir suchte nach einem Zweithund und wir stellten die Hunde einander vor. Und es klappte mit den Beiden. So durfte Zora umziehen und meine anderen Hunde kamen wieder zur Ruhe. Für mich war das eine der schwierigsten Entscheidungen in meinem Leben. Schließlich übernimmt man die Verantwortung für ein Leben lang, wenn man ein Tier in die Familie holt. Und da gibt man es nicht einfach weg. Doch als ich dann sah wie glücklich alle waren, Zora in ihrem neuen Zuhause, Zora's neue Familie über den Zuwachs, Sidi und Blue über den Auszug von Zora, war ich sicher, richtig entschieden zu haben. Da ich immer noch im Kontakt mit Zora's Familie bin, kann ich mich davon überzeugen, dass es ihr sehr gut geht.


Dusty

Geboren im Mai 1997. Dusty war mein erster Hund. Ich durfte ja keinen Hund haben als Kind und so beschloss ich mir selbst einen zum 17. Geburtstag zu schenken. Ich ging die Inserate durch, doch nichts passte so wirklich. Ich wollte unbedingt einen Welpen und damals war das noch nicht so mit Internet. Unsere damalige Nachbarin war im regionalen Tierschutz aktiv und erfuhr von einem grossen Wurf Welpen in der Nähe, die alle ganz dringend einen Platz suchen würden. 


12 Welpen sollen es sein. Für mich kam nur eine Hündin in Frage und bei so vielen Welpen wird es wohl eine Auswahl haben. Ich fuhr mit einer Frau vom Tierschutz hin und wir wurden von einer wild kläffenden Meute empfangen. Allen voran die einzige Hündin im Wurf.... Da war für mich der Fall klar: die nehme ich nicht. Und da ich unbedingt eine Hündin wollte, war das Ganze für mich schon erledigt. Da die Frau vom Tierschutz aber noch einiges mit den Besitzern zu besprechen hatte, blieben wir noch ein bisschen und auf einmal viel mir ein Rüde im Hintergrund auf. Er schaute mich unverwandt an. Ganz ruhig sass er da und fixierte mich. Ich sah ihm in die Augen und wusste: der ist es! So kam Dusty in mein Leben. Die ersten Monate waren nicht so einfach, da meine Eltern ja keinen Hund wollten und ihn so rasch wie möglich wieder los werden wollten. Doch Dusty wickelte alle um seine Pfoten und meine Eltern merkten wohl auch, wie wichtig Dusty für mich  war (Danke Mami und Papi, dass er doch bleiben durfte). So blieb er und begleitete mich und unsere Familie 13 Jahre lang. Er war der treuste und beste Hund den man sich vorstellen kann. Er hat allen Menschen so viel Liebe geschenkt, dass sogar Hunde-nicht-möger ihn toll fanden.